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Athene auf AbwegenNachricht vom 2021-05-21 09:37:18

Printversion in allen Buchhandlungen: unter:ISBN: 978-3-7541-1308-0

oder direkt bei www.epubli.de


Athene auf AbwegenNachricht vom 2021-04-18 09:26:57

Hier einmal das Cover als E-book, das es schon mal gibt. Printversion erfolgt in einiger Zeit! 

ISBN: 9783754109076

Athene auf Abwegen 1. Seite


vielleicht bald mein neues Buch!Nachricht vom 2019-02-08 08:31:44

ATHENE AUF ABWEGEN …Klappentext:

Zutaten:

-       Man nehme:

-       eine überreife, gut abgelegene Ehe, die nur noch auf Papier besteht,

-       eine Powerprotagonistin, die ihren Weg sucht und auch findet,

-       einige Freundinnen, die das Glück durch sie entdecken,

-       jede Menge griechischer Göttinnen und Götter zur Geschmacksverstärkung,

-       entscheidende Ereignisse, mit paar Gramm Tragik durchsetzt,

-       mysteriöse Entwicklung, unterspickt mit Hang zum Mythos, zum Märchen, zur Sage,

-       Gedanken über Leben und Tod, was ist Wahrheit, was Fiktion

-       bisschen Erotik, Virtualität, philosophische sidesteps, eine Portion Humor,

-      ausreichend Fantasie, Exaltiertheit, gut durchgemischt

 

ERGEBNIS: Das Buch - lesen Sie bitte selbst!

 

Es war im Moment nicht ihre Zeit.

Das Leben in der Enge ihrer Ehe nahm ihr den Atem, obwohl sie sich meistens zu helfen wusste. Der immer heftig werdende spürbare Freiheitsdrang machte sie mitunter zornig und ungerecht. „Lass dich nicht unterkriegen, du schaffst das, wie du es immer geschafft hast“, war zwar ihr Leitspruch geworden und zeitweise gab er ihr Stärke und Zuversicht, doch heute, gerade jetzt, benötigte sie einen Anker, einen Hafen, wo sie anlegen konnte, um die Begrenztheit ihrer Möglichkeiten in jene Tatkraft umzuwandeln, die ihr den Freiraum schaffte, den sie dringend benötigte.

 


VersöhnungNachricht vom 2018-12-08 08:58:28

An meine Eltern
Versöhnung
v. Gerda Hillebrand

waunn’ i’ so z’ruckdenk an’d’ Zeit mit Eich,
do wird ma’ glei' ums Herz gaunz weich,
wor einst des G’fühl net so wia heit,
vül Ärger gab’s und no' mehr Streit!
Koa Duldung zwischen Eich und mir,
a’ umkehrt wor’s so, gor ka G’spir!
Wia schod’ um die vagaung’ne Zeit,
jetzt, wo’s seid’s in da Ewigkeit
mecht’ gern’ des Radl z’ruck i’ drahn.
Eich fest umormen und a wan'!
Um vül Vaständnis tät’ i’ bitt’n
wär’ts ihr bloß no' in uns’rer Mitt’n.
Warum kapiert ma olls erst z’spot?
Waunn’d’ Bana scho’ da Wind vawoht;
So vül mecht’ i’ Eich heit no sog’n
I’ kaunn’s nur auf’m Grob wehklog’n.
Und trotzdem spür’ i’ in mir drinn’
Ihr sad’s no do, und i’ beginn’
Eich immer mehr zu lieben;
san’ d’guat’n Zeiten überblieben,
die mi’ so vasöhnlich stimmen,
schaut’s bitt’schön oba aus’m Himmel!
Und frogt’s um Gnod für uns auf d’Erd’
Des wär’ mei Wunsch –is’ nit vakehrt!
Ihr hobt’s den bess’ren Droht dafua,
i’ winsch Eich no a sel’ge Ruah.
In unser’m Herz’n bleibt’s bestehn,
bis mia den gleich’n Weg ham gehen!

Tullnerbach, 9.12.2010

 


Herbst - ImpressionenNachricht vom 2018-09-02 08:05:56

Impressionen:

 

H E R B S T

Gerda Hillebrand

 

In schillernden Farben präsentieren,

stürmisch die Tage beschließen,

um in Nächten Kraft zu tanken

für die wenigen Morgen.

Silbrig glänzende Fäden über Blattwerk weben,

die sich im Sonnenlichte wiegen

und glitzerndes Gefunkel verheißen.

Glaubhafte Schimäre –

ein Aufbäumen im Sterben.

 

SPÄTHERBST

Blätter, die Trauer tragen,

wenn die Nebelschleier sie umarmen.

Die Tage kurz, die Nächte länger innehalten,

die Dunkelheit allumfassend erscheint.

Die grenzenlose Stille so laut,

dass die Ruhe gespenstisch wirkt.

Modergeruch die Luft erfüllt,

Feuchte in alle Ritzen zieht.

In warmen Stuben

metaphorische Selbstbesinnung –

der Reigen von

Tod und neuem Leben!


Sternderl schau`nNachricht vom 2017-12-19 18:02:13

 Eine wahre Weihnachtsgeschichte aus meiner Heimatstadt Eisenstadt

 

Sternderl schau'n

Gerda Hillebrand

(für Mama)

 

Es war einst ein Geschwisterpaar, das Mädchen besuchte wohl

gerade die Grundschule, der Bruder war wenig älter. Sie wohnten

mit ihren Eltern in einer kleinen Stadt, nahe dem Waldrand. Man

sah sie selten und dann stets gemeinsam, wie Hänsel und Gretel im

gleichnamigen Märchen. Außerdem erzählte man sich, dass deren

Mutter schon längere Zeit siech darniederlag.

Wochen vergingen, in denen die Kinder wie vom Erdboden verschluckt

schienen. Die Adventzeit zog ins Land, die Vorbereitungen

für das besinnlichste Fest im Jahr waren überall spürbar. Die Natur

legte sich schlafen, eine feine Schneedecke überzog Wald und

Wiesen. Kurz vor dem Weihnachtsfest hatte wohl der Tod ein Einsehen

mit der armen Frau und beendete das lange Siechtum.

Als es darum ging, die Kleinen vom Ableben ihrer Mutter zu unterrichten,

da tat es die Großmutter der Kinder, eine kleine, ältliche und zarte

Dame, auf so liebevolle und unsagbar behutsame Art, die mich

heute noch bezaubert.

Die Frau nahm ihre Enkelkinder an den Händen, ging mit ihnen

 

ein Stück eines einsamen Waldweges, blieb vor unserem Haus

stehen, zeigte in das Dämmerdunkel des Firmaments und erklärte

mit ruhiger und sanfter Stimme den Kindern:

»Seht euch diesen strahlenden Sternenhimmel an, meine Kleinen!

All die vielen Sterne, die euren Augen noch nicht verborgen sind,

liegen allesamt in der Vergangenheit, weil sie so weit entfernt sind.

Dahinter gibt es noch viel mehr, was keine Menschenseele bisher

erblickt hat und das nennt man Ewigkeit. Diese Endlosigkeit beherbergt

alle Verstorbenen. Die hellen Sterne da oben, das sind die

Augen jener Toten, die erst kürzlich dahingegangen sind. Und da!

Seht einmal! Genau über euch, sind zwei helle, kleine Sterne, knapp

nebeneinander! Das sind die Augen eurer Mutter, die immer auf

euch beide hernieder blicken. Sie beobachten jeden eurer Schritte.

Sie sind immer um euch, auch wenn der Himmel von Wolken verhangen,

traurig und düster erscheint, und ihr das Sternenpaar nicht

erblicken könnt. Euer Mutter Augen sehen euch und sind mit euch.

Sie lässt euch nicht allein, denn sie liebt euch mehr denn je, sie ist

nur ein kleines Stückchen weiter von euch entfernt«.

Die Kinder waren wohl sehr traurig, aber immerhin fühlten sie

sich ein wenig getröstet und nicht ganz so einsam. Ehrfurchtsvoll

blickten die beiden Kleinen in die mittlerweile sternenklare Nacht

hinauf, winkten zaghaft den hellen Sternlein zu, ehe sie sich mit

ihrer Großmutter umwandten, um wieder den Heimweg anzutreten.

Meine Mutter war Zeugin dieser wunderbaren Begebenheit, die

sie mir am Weihnachtsabend erzählte. Ich war damals etwa im

gleichen Alter des Knaben, und mich rührte diese Geschichte zu

Tränen. In meiner Kindlichkeit stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn

dieses Schicksal mich und meine Geschwister beträfe. Mitleid und

Trauer über das schwere Los der Kinder, aber auch Angst und

Sorge, dieses Unglück könnte auch unsere Familie treffen, ließen

mich als Häuflein Elend zurück.

Tief beeindruckt suchte ich die nächsten Wochen täglich den

Sternenhimmel ab, um das Sternenpaar zu erspähen und mir sicher

zu sein, dass die Augen der Verstorbenen auch tatsächlich auf ihre

hinterbliebenen Kinder blickten.

Mittlerweile sind einige Jahrzehnte vergangen, doch diese Geschichte

hat nach wie vor nichts von ihrem Zauber und Reiz eingebüßt.

Seit mehreren Jahren stehe ich oft vor dem Zubettgehen am offenen

Fenster, schaue in eine sternenklare Nacht, entdecke zwei helle

kleine Sternenpaare, ganz dicht nebeneinander, als würden sie sich

küssen. Mich dünkt, als bräuchte ich nur meine Arme auszustrecken,

um sie berühren zu können, so nahe scheinen sie mir.

Manchmal bemerke ich sogar ein leichtes Zwinkern und zwinkere

zurück. Wenn ich ein Weilchen hinaufblicke, ist mir sogar, als

würde sich eine Aureole um jeden einzelnen dieser Sterne legen.

Sogar ein leises Lächeln, gleich dem Lächeln in den Augen erblicke

ich. Dann fühle ich mich behütet und getröstet, vielleicht ebenso wie

die beiden Kinder aus längst vergangenen Tagen.

»Gute Nacht, Mama, gute Nacht, Papa, schlaft gut, vielleicht

sehen wir uns morgen wieder!

FROHE WEIHNACHTEN!!


Neuer Roman entstehtNachricht vom 2017-09-14 09:25:30

Nach langer Pause arbeite ich wieder an einem Roman. Die Schaffenspause war sehr, sehr lang. Ich hoffe, meine Konsequenz hält an. Die Hälfte ist ja bereits geschafft.

Aber Geduld heißt für mich die Desvise. Nichts überstürzen. KüssendCoolLachend


ErwachenNachricht vom 2017-02-22 16:09:53

 

 

ERWACHEN

Gerda Hillebrand

 

In den letzten Wintertagen

stiebt der Wind noch rasch durchs Feld.

Damit will er Abschied sagen

und vermeint sich wohl als Held.

Spürt jedoch die herbe Trennung,

die in Bälde steht bevor,

denn auf Berg und Flur da wartet

schon der Frühling vor dem Tor.

 

Aus des tiefen Schlafes Dunkel

hebt ein zartes Glöckelein,

weiß beglänzet wie Gefunkel

sein behütet Köpfelein.

Auf erstaunlich kraftvoll Weise

aus dem harten Erdengrund,

bohrt und streckt es sich, ganz leise,

gibt so sein Erwachen kund.

 

Und ein laues Lüftchen koset

durch die schlummernde Natur,

küsst sie wach auf sanfte Weise

und gibt Kraft der Kreatur!

Alles dehnt sich, strebt zum Lichte,

lässt die Wärme in sich ein.

Metaphorisches Verzaubern,

keine Müdigkeit ums Sein!

 

Nur noch Energie und Freude,

Lebenslust und Tatendrang,

ein Verzehren nach dem Werden,

ein Gezwitscher, welch Gesang!

Diese Sehnsucht nach dem Leben,

die bescheret nur der Tod,

Frühling lässt die Erde beben,

und erwachen lässt sie Gott!

 

18.3.2010

 

 


KartenspielereienNachricht vom 2017-02-06 08:09:27

Benefizveranstaltung im Tachles, Auszug aus meiner Lesung:

siehe Links unter Archiv Benefizveranstaltung twittkultur auf youtube-Link anklicken! Vorletzter Eintrag!

 

 


SUCHENachricht vom 2016-12-13 10:19:59

 

 

WEIHNACHT

 

SUCHE

v. Gerda Hillebrand

 

Ich wollte das Christkind sehen,

war selbst noch ein Kindlein so klein.

Und mochte schon dereinst verstehen,

warum diese Zeit so geheim.

 

Verstecke, Getuschel, Gerüche,

die Eltern geheimnisvoll still.

Der Duft samt versperrter Küche

nicht aus dem Kopf weichen will.

 

Dann stand auch noch eine Tanne,

geschlagen im nahen Wald,

im Garten in einer Wanne,

und sollte erfreuen mich bald!

 

Rundum ein Jauchzen ein Singen,

ein Hoffen, ein Strahlen, ein Licht.

Was wird denn das Kindlein uns bringen?

Ein Wunder, so heißt der Bericht.

 

Wo ist denn das Wunder zu spüren

in unserer fliehenden Zeit?

Ein spärliches, zaghaftes Rühren,

Gefühle, sie wär’n schon bereit.

 

 

 

 

 

Kurz hab’ ich das Christkind gefunden,

es liegt schon so lange zurück.

Bin jetzt dabei zu erkunden,

warum es mir wieder entrückt.

 

 

Ich möchte das Christkind finden,

der Wunsch beharrlich er nagt,

wohlan, so soll’s mir gelingen,

ernst hab ich es doch nicht gewagt.

 

Wohin ist das Kind denn gegangen,

die vergang’nen Jahre schon?

Soll ich nicht wieder verlangen

nach ihm, den verlorenen Sohn?

 

Wohin ist das Christkind entwichen,

wo hält es sich nur versteckt?

Muss warten, bis ich verblichen,

damit ich es wieder entdeck?

 

Doch spür’ ich manch Zeiten das Kindlein,

entfernt ist es noch allzu weit,

denn Eile und Hast sie verhindern,

die Suche in dieser schnellleb’gen Zeit!

 

FROHE WEIHNACHTEN WÜNSCHT

Gerda Hillebrand


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